Forschungsprojekt der m2m Germany

Gemeinsam mit der Fachhochschule Dortmund ist die m2m Germany an einem ZIM geförderten Forschungsprojekt beteiligt.

Es geht um die Entwicklung eines infrastrukturarmen Systems zur Indoor-Ortung von Objekten und Personen mit Kompatibilität zur aktuellen Smartphone-Technik.

Die Zielsetzung des Forschungsprojektes

Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines Indoor-Ortungssystems für Objekte und Personen in logistischen Prozessen. Das zu entwickelnde System soll im Gegensatz zu aktuell am Markt verfügbaren Systemen ohne oder nur mit sehr geringer Infrastruktur, d.h. ortsfest installierte Hardware, auskommen und kompatibel zur aktuellen Smartphone-Technik sein.

Die grundlegende Idee

Auf der Hardware-Seite gilt es neue mobile Tags zu entwickeln, die an den zu lokalisierenden Objekten (Bsp. Paletten, Mehrwegbehälter etc..) angebracht werden können. Ebenso soll eine (lokale) Netzwerkumgebung erstellt werden, die mit sehr wenigen stationären Gateways auskommt. Eben diese Smartphones sollen auch selbst die Aufgabe der Gateways übernehmen können.
Die Tags sollen ein Mesh-Netzwerk aufbauen, Proximity – sowie Signalstärkemessungen (RSSI) untereinander durchführen und diese an die Gateways weiterleiten

Indoor Ortung via Smartphone

Indoor-Ortung via Smartphone

Die geplante Umsetzung

Die für die TAGs zu verwendende Software soll für die “Vermaschung” ein eigens entwickeltes Mesh-Networking-Verfahren zu Grunde legen. Dieses soll ebenfalls entwickelt und implementiert werden. Auf Grund des Verfahrens soll eine möglichst energieeffiziente Weiterleitung der anfallenden Daten über das Netz umgesetzt werden. Darüber hinaus soll ein kooperativer Lokalisationsalgorithmus entwickelt werden, welcher die Positionen aller Tags auf Basis der Messwerte bestimmt.

Durch die Entwicklung der Tags auf Basis von Bluetooth Low Energy (Bluetooth LE) soll eine lange Batterielebensdauer, hohe Sendereichweite sowie die Kompatibilität zur aktuellen Smartphone-Technik erreicht werden.

Anders als andere Funktechnologien, wie etwa WLAN oder UWB (Ultra-wideband), ermöglicht Bluetooth LE die Verwendung von Funkknoten mit Batterien geringer Kapazität und langer Betriebsdauer. Um diese auf mehrere Jahre auszudehnen, soll Energy-Harvesting eingesetzt werden.

PDF Icon  Forschungsprojekt m2m Germany und FH Dortmund