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Kabellose Füllstandsüberwachung von IBC-Containern

Sie sind das Rückgrat der globalen Industrie-Logistik: Intermediate Bulk Container, besser bekannt als IBCs. Ob in der Chemie, der Lebensmittelproduktion oder auf dem Bau – schätzungsweise befinden sich weltweit weit über 50 Millionen dieser Container im Umlauf. Doch trotz dieser gigantischen Mengen erfolgt die Bestandsaufnahme oft noch manuell. Eine moderne IBC-Füllstandsüberwachung auf Basis von Funktechnologien ist heute der Schlüssel für ein effizientes IoT-Bestandsmanagement.

Warum ist die Füllstandsüberwachung von IBC-Containern wichtig?

Die automatisierte Überwachung bietet handfeste wirtschaftliche Vorteile:

  • Prozesssicherheit: Ein zu niedriger Pegel kann Produktionen stoppen; Überfüllung führt zu Umweltgefährdungen. Eine konstante Überwachung der Füllstände sichert den reibungslosen Ablauf von Prozessen. 
  • Digitales Bestandsmanagement: Unternehmen behalten den Überblick über alle verfügbaren Medien. Das erleichtert Nachbestellungen und reduziert Lagerkosten. Durch Asset Tracking der IBC-Container werden Suchzeiten drastisch reduziert.
  • Kostenkontrolle: Genaue Verbrauchsdaten ermöglichen eine präzise Kalkulation.
  • Umwelt- und Arbeitsschutz: Besonders bei Gefahrstoffen ist eine kontinuierliche Überwachung essenziell.

Methoden zur Füllstandsüberwachung im Vergleich

Je nach Medium und Budget stehen unterschiedliche Verfahren zur Verfügung:

Manuelle Sichtprüfung:

Viele IBCs verfügen über eine transparente Skala oder Sichtstreifen, die einfach abgelesen werden können, was zwar kostengünstig, aber fehleranfällig ist und einen hohen Personaleinsatz vor Ort erfordert.

Hydrostatisches Messverfahren

Beim hydrostatischen Messverfahren ist die Dichte des Mediums für eine korrekte Messung ausschlaggebend. Dabei liegt der Sensor meist am Boden des Tanks oder ist im unteren Bereich installiert und misst den Schweredruck (hydrostatischer Druck) einer Flüssigkeit. Da der Druck proportional zur Höhe der Flüssigkeit über dem Sensor zunimmt, kann so die Füllhöhe ermittelt werden, unabhängig von der Behälterform, d. h. je voller der Tank, desto höher der Druck.

Ein Nachteil dieses Verfahrens ist jedoch, dass der Sensor durch Ablagerungen oder Schlamm im Medium verschmutzen kann, was die Messgenauigkeit beeinträchtigt. Bei aggressiven Flüssigkeiten muss der Sensor aus speziellen, korrosionsbeständigen Materialien gefertigt sein, was die Kosten erhöht. Somit ist das Verfahren zwar robust, aber weniger flexibel bei wechselnden Medien und wartungsintensiver als berührungslose Verfahren (wie Radar- oder Ultraschall-Messverfahren).

Berührungslose Sensoren

Berührungslose Sensoren wie Ultraschall- oder Radarsensoren messen den Füllstand von oben durch den Deckel, indem sie die Laufzeit reflektierter Signale zur Mediumsoberfläche präzise auswerten. Der wesentliche Vorteil liegt darin, dass sie nicht mit den Medien in Kontakt kommen, wodurch Verschmutzung, Korrosion und Kontamination ausgeschlossen werden. Dies macht das System extrem wartungsarm, langlebig und ideal für die unkomplizierte Nachrüstung von IBC-Behältern.

Messverfahren kurzgefasst

  • Manuelle Sichtprüfung: Manuelles Ablesen von einer Skala oder einem Sichtstreifen.
  • Hydrostatische Messung: Messung des Schweredrucks einer Flüssigkeit.
  • Berührungslose Sensoren: Diese messen den Füllstand eines IBCs von oben durch den Deckel. ZU den berührungslosen Sensoren gehören beispielsweise Ultraschall- oder Radarsensoren.

Moderne Systeme kombinieren Radar- oder Ultraschall-Sensorik mit Funkübertragung mittels LoRaWAN oder NB-IoT.

Die Vorteile liegen hier auf der Hand.

IoT-Systeme: LoRaWAN-Füllstandssensoren

  • Hohe Reichweite: Daten werden über Kilometer hinweg übertragen.
  • Geringer Energieverbrauch: Batterielaufzeiten von mehreren Jahren sind Standard
  • Echtzeit-Daten: Direkte Cloud-Anbindung
  • Einfache Integration: Schnittstellen zu ERP-Systemen ermöglichen eine automatisierte Nachbestellung.
  • Automatische Alarmierung: Alarmmeldungen bei Überschreiten von Grenzwerten
  • Historische Verbrauchsauswertung: zur Auswertung von Trends über Wochen oder Monate,  um Verbrauchsspitzen zu identifizieren und die Lieferkette vorausschauend zu planen (Predictive Maintenance).
  • Standortübergreifende Kontrolle:  Zentrale Verwaltung von ganzen IBC-Flotten an verschiedenen Standorten, Baustellen oder bei Kunden
  • Reduzierter Personalaufwand: durch Wegfall  von zeitintensiven und fehleranfälligen manuellen Kontrollgängen

Gerade bei verteilten Standorten bieten diese IoT-Lösungen enorme Effizienzsteigerungen und eine digitale Bestandsführung in Echtzeit. Die Entwicklung geht klar in Richtung vernetzter, intelligenter Systeme. Predictive Maintenance, automatische Nachbestellprozesse und KI-gestützte Verbrauchsanalysen werden zunehmend Standard.

Der Wilsen.sonic von Pepperl+Fuchs

Wenn es um die Kombination aus Robustheit, Präzision und einfacher Handhabung geht, ist der Wilsen.sonic von Pepperl+Fuchs die Lösung. Der kabellose Ultraschall-Funksensor wurde gezielt für die Herausforderungen mobiler Behälter entwickelt und wird einfach per Standard-Gewinde im Deckel des IBC verschraubt, sodass er sofort einsatzbereit ist. Dank moderner LoRaWAN-Technologie überträgt er Füllstands- und Positionsdaten über Kilometer hinweg – und das bei einer Batterielaufzeit von bis zu 10 Jahren. Damit löst der Wilsen.sonic die typischen Schwachstellen herkömmlicher Sensoren: Er braucht keine Kabel, ist unempfindlich gegenüber Medium-Eigenschaften und liefert dank integriertem GPS gleichzeitig die Antwort auf die Frage: "Wo steht mein Container eigentlich gerade?"

Der Wilsen.sonic überzeugt durch:

  • Einfache Montage: Er wird unkompliziert im IBC-Deckel verschraubt.
  • Präzision: Ultraschall-Messtechnik, die unabhängig von der Farbe oder Transparenz des Mediums arbeitet.
  • Asset Tracking: Ein integrierter GPS-Sensor liefert neben dem Füllstand auch den exakten Standort des Containers.
  • Langlebigkeit: Dank optimiertem Energiemanagement sind Batterielaufzeiten von bis zu 10 Jahren möglich.

Beispiel aus der Praxis:

Kabellose Füllstandsüberwachung von Intermediate Bulk Containern (IBCs) (PDF)

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Fazit: Die Zukunft ist vernetzt

Die Füllstandsüberwachung von IBC-Containern ist weit mehr als eine einfache Mengenanzeige. Sie ist ein zentraler Bestandteil moderner Prozess- und Logistikoptimierung. m2m Germany bietet die jeweils passende Technologie und sorgt mit Expertenlösungen wie dem Wilsen.sonic für Sicherheit, Effizienz und volle Kostentransparenz in Ihrem Betrieb.

Auswahlkriterien für das passende System

Bei der Entscheidung für eine Füllstandslösung sollten folgende Punkte berücksichtigt werden:

  • Art der Flüssigkeit: aggressiv, viskos, Gefahrstoff?
  • Umgebung: Innenbereich, Außenbereich, Ex-Zone?
  • Messgenauigkeit
  • Wartungsaufwand: Wie lange hält die Batterie? Wie aufwendig ist die Installation?
  • Art der Stromversorgung: Batterie, Netz, Solar
  • Konnektivität: Datenübertragung (lokal oder cloudbasiert)
  • Integrationsfähigkeit in bestehende Systeme
  • Standortlokalisierung und Diebstahlschutz über GPS-Ortung

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Schätzungsweise befinden sich weltweit weit über 50 Millionen IBC-Container im Umlauf. Doch trotz der gigantischen Mengen erfolgt die Bestandsaufnahme oft noch manuell. Eine moderne Füllstandsüberwachung auf Basis von modernen Funktechnologien ist heute der Schlüssel für ein effizientes IoT-Bestandsmanagement.

Zustands- und Objekterkennung in industriellen Produktionsumgebungen

Die Einführung neuer Sensorik oder die Erweiterung um neue Messsysteme im industriellen Umfeld ist oft mit Herausforderungen verbunden. Hier kommen die smarten Funksensorknoten von Pepperl+Fuchs ins Spiel: Sie verbinden klassische Sensorik mit moderner Kommunikationstechnologie und schaffen die Grundlage für eine vernetzte, transparente Feldüberwachung.