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Fachartikel: 5G – der Digitalisierungs-Booster

5G Digitalisierungs Booster

Es klingt fast ein bisschen nach Star Trek, doch 5G ist ein Wendepunkt. Es wird alles voranbringen, von selbstfahrenden Fahrzeugen über intelligente Netze für erneuerbare Energien bis hin zu KI-gestützten Robotern in Fabrikhallen und neuen Möglichkeiten in der Medizintechnik.

Eine Welt, in der Autounfälle irreal anmuten – sofern es denn überhaupt noch welche geben wird. In der chronische Krankheiten wie Diabetes 24/7 ohne Blutzuckerhochs und -tiefs behandelt werden. In der Notfallmedizin auch aus der Ferne Leben retten kann und der Video Arztbesuch zur Normalität wird, all das erscheint zum Greifen nah.

5G – was speziell die Medizintechnik davon erwartet

5G ist die fünfte Generation von Mobilfunknetzen und der Mobilfunkstandard der Zukunft. Er bietet zahlreiche Vorteile gegenüber den bisherigen Standards (2G, 3G, 4G): eine deutlich höhere Bandbreite mit erhöhter gleichzeitig stattfindender Zugriffe auf Internet- und Netzwerkdienste; einen nahezu verzögerungsfreien Verbindungsaufbau mit sehr kurzen Latenzzeiten für einen Echtzeit-Informationsaustausch, sowie neue Sicherheitsvorkehrungen, die die Datenübertragung deutlich sicherer, belastbarer und zuverlässiger machen.

5G stellt einen grundlegenden Wandel in der Mobilfunk-Welt dar. Es offeriert eine leistungsstarke Kombination aus außergewöhnlicher Geschwindigkeit, erweiterter Bandbreite, geringer Latenz und erhöhter Energieeffizienz. Das wird in den nächsten fünf Jahren Milliarden von Verbindungen ermöglichen und die Welt verändern. Nach Angaben der GSMA – eine globale Organisation, die die Interessen der Mobilfunkbranche vertritt, wird erwartet, dass die Zahl der 5G-Verbindungen im Jahr 2025 auf bis zu 1.8 Milliarden ansteigen wird.

Der neue Standard ermöglicht es, dass erstmalig produzierende Unternehmen wie beispielsweise Medizintechnikhersteller oder Krankenhäuser eigene Netze aufbauen können. Damit werden sie die Fabrikautomatisierung sowie die Digitalisierung vorantreiben.

Das gilt für fast alle produzierenden Gewerbe, doch speziell im Sektor der Medizin und Medizintechnik offeriert 5G noch weitaus mehr. Die kurzen Latenzzeiten und die hohe Zuverlässigkeit von 5G eröffnet die Möglichkeit für ein „medizinisches“ Internet of Things. Laut einer PwC Studie von 2021, trägt 5G im Gesundheits- und Sozialbereich bereits jetzt 530 Milliarden US-Dollar zum globalen BIP bei.

Netzbetreiber Krankenhaus – auf der Überholspur dank 5G

Mit 5G ist der Einsatz von Künstlicher Intelligenz für eine präzisere Diagnostik sowie für Virtual /Augmented Reality möglich und eröffnet neue Behandlungsmöglichkeiten. Erste Live-OPs über ein 5G-Netz haben bereits stattgefunden. Natürlich hat es bereits vor 5G schon Videoübertragung bei komplizierten Operationen gegeben, aber nicht in Echtzeit, mit durchgängigem Bewegtbild.
Der Einsatz der neuen Technologie erleichtert das Gespräch zwischen Arzt und Patient – standortunabhängig – das gilt auch für einen schnelleren Expertenaustausch. Auch für die Notfallmedizin bieten sich neue Möglichkeiten, können doch kritische Vitaldaten direkt aus dem RTW heraus an die Klinik übertragen werden.

Um die Effizienz der Abläufe in Kliniken zu steigern, geht kein Weg an eigenen 5G-Netzen vorbei. Auch das ein Novum gegenüber der aktuellen Mobilfunkgeneration: 5G ermöglicht erstmals den Aufbau von lokalen Campus-Netzen. Seit der zweiten Jahreshälfte 2019 vergibt die Regulierungsbehörde auf Antrag Frequenzen von 3,7 bis 3,8 GHz an Unternehmen, regionale Netzbetreiber oder Gemeinden.

In unserem Fachartikel gehen wir nächer auf 5G ein, vertiefen die Campus-Netzlösungen und Blicken kritisch auf Vision vs. Transformation.

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