Lieferzeiten und Preise steigen

Jetzt bevorraten, denn die Lieferschwierigkeiten halten weiter an

Ansteigender GraphSeit Dezember 2020 hat es einen starken Preisanstieg bei vielen metallischen Rohstoffen gegeben; Kupfer ist dabei besonders hervorzuheben. Im Januar 2021 hat sich der Trend fortgesetzt und viele Rohstoffe haben sich im Laufe des Jahres nochmals drastisch im Preis erhöht. Ursache ist in der Regel ein zu knappes Angebot für die erhöhte Nachfrage. Generell war mit einem gewissen Preisanstieg zurechnen – aufgrund von wieder höheren Mehrwertsteuersätzen, der C02-Bepreisung und der Anhebung des Mindestlohns in Deutschland. Aber auch weil Corona bedingt weniger Rohstoffe abgebaut wurden. Summiert mit den immer länger werdenden Lieferzeiten bleibt der Preisanstieg nicht aus.
Homeoffice, Homeschooling sowie Aufrüstung im Mobilfunkbereich auf 5G, führen zu den großen Bedarfen am Markt und tragen mit zu der Lage bei – ein Ende ist leider noch nicht in Sicht.

Aktuell verknappen sich einige Komponenten im embedded Markt. Ganz speziell geht es um FLASH und DRAM ICs – und das herstellerunabhängig. Unternehmen, die Module und Geräte die o.g. FLASH und DRAM ICs benötigen, sind gezwungen zu handeln. Verschiedene Komponenten und Produkte sind teilweise  nur noch sehr  schwer liefrbar oder nur mit extrem langen Lieferzeiten. Lieferzeiten von 6-8 Wochen gehören der Vergangenheit an – mittlerweile melden schon einige Hersteller deutlich längere Lieferzeiten von bis zu 40 Wochen an.

Preisanstiege sind angekündigt

Auch bei einigen unserer Lieferanten gibt es verlängerte Lieferzeiten und teilweise auch spürbare Preisanstiege- sowohl im embedded Modules Segment als auch bei anderen Device Lieferanten, wie beispielsweise Laird, Silicon Labs, Milesight , Sensing Labs, NetModule und Owasys. Betroffen davon sind Module ebenso wie Gateways, Router und IoT-Sensoren.

Die teilweise schon zum 01.Januar 2022 greifenden Preiserhöhungen fallen unterschiedlich hoch aus – von 13.5 % bis 25% und mehr. Besonders problematisch ist die aktuelle Lage und die Unvorhersehbarkeit der weiteren Enticklungen, wenn es um die Platzierung von neuen Rahmenverträgen geht. Für Lieferanten wie Ditributoren ist es fast nicht mehr möglich längerfristige und verbindliche Konditionen zu errechnen.
Dort wo es möglich und sinnvoll ist, wird zur Bevorratung aufgerufen, um Stillstände in der Produktion oder im Projekt abzuwenden.

Wenn Sie Fragen haben und erfahren wollen, ob auch Ihr Lieferant oder Produkt davon betroffen ist, nehmen Sie mit unserem Vertrieb Kontakt auf.
Wir geben Ihnen die notwendigen Auskünfte.

Um Stillstände in der  Produktion zu vermeiden und eine gewisse Planungssicherheit in der Produktion zu erreichen, raten wir zur Bevorratung an.